Erfolgreiches Doppelprogramm in Bahrain abgeschlossen
Mit zwei Top-10-Platzierungen beim 8-Stunden-Rennen von Bahrain endete am 8. November die Saison von Proton Competition in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft. Als eines der wenigen Teams, das sowohl in der Hypercar- als auch in der LMGT3-Klasse antrat, meisterte die Mannschaft die enorme Herausforderung und sorgte über das Jahr hinweg für mehrere Highlights.
So setzte Proton Competition in der zweiten Saison mit dem Ford Mustang LMGT3 den Aufwärtstrend fort, der sich unter anderem in den Qualifyings bemerkbar machte. Stefano Gattuso, Giammarco Levorato und Dennis Olsen (#88) gelang an sieben von acht Rennwochenenden der Sprung in die Hyperpole. Beim Heimspiel von Ford auf dem Circuit of the Americas gelang sogar die erste Pole-Position. Hinzu kam ein Podesterfolg bei den 6 Stunden von Spa-Francorchamps. In Belgien fuhr das Trio einen starken zweiten Platz ein.
Für Ben Barker, Ben Tuck und Bernardo Sousa im Schwesterfahrzeug ging es 2025 darum, sich aufeinander einzuspielen und einen Rhythmus zu finden. Das Trio zeigte im Ford Mustang LMGT3 #77 sowohl Können als auch Ausdauer und wurde dafür mit Top-Platzierungen wie Rang vier in Spa-Francorchamps belohnt.
Beim Saisonfinale in Bahrain überzeugte das Ford-Aufgebot einmal mehr mit großem Kampfgeist. Zwar reichte es zu keinem Ergebnis im Spitzenfeld, dafür aber erneut zu wertvollen Punkten für beide Fahrerpaarungen. Während der Mustang LMGT3 #77 auf Platz acht ins Ziel kam, wurde das Schwesterfahrzeug auf Platz zehn gewertet.
„Das gesamte Wochenende über gab es Höhepunkte und der Mustang LMGT3 zeigte hier in Bahrain eine beeindruckende Geschwindigkeit“, resümierte Ben Barker. „Wir hatten das ganze Jahr über einige solide Platzierungen. Wir hatten auch das Potenzial für Siege – zum Beispiel in Austin. Das Team hat sehr gute Arbeit geleistet. Das gilt auch für meine Teamkollegen.“.
Ein Highlight des Hypercar-Programms mit dem Porsche 963 (#99) war das 6-Stunden-Rennen in Fuji, bei dem Neel Jani, Nicolas Pino und Nicolás Varrone einen Großteil des Rennens an der Spitze lagen. Immer wieder gelang es den drei Fahrern 2025, im privat eingesetzten Porsche werksunterstützte Konkurrenten hinter sich zu lassen. Sogar der Sprung in die Top-10 des Gesamtklassements in der hartumkämpften Serie gelang.
Dafür fehlte es an Glück in Bahrain, wo sich das Team mit Platz 17 zufriedengeben musste. „Es war ein schwieriges Abschlussrennen für uns“, so Neel Jani. „Wir hatten ein technisches Problem, das uns im Laufe des Rennens ziemlich viel Leistung gekostet hat. Das hat es für uns wirklich schwer gemacht. Vielen Dank an das Team und alle Mechaniker für ihre harte Arbeit in dieser Saison. Es wäre toll gewesen, mit einem Erfolg die Saison ausklingen zu lassen.“
Mit dem achten und letzten Weltmeisterschaftslauf endete die 13. Saison von Proton Competition in der FIA WEC. Seit dem Debüt der Serie im Jahr 2012 stand die Mannschaft bei allen 101 Rennen am Start.





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