| DEZ. 14, 2025

Harte Arbeit mit Top-5-Platzierung in Sepang belohnt

Proton Competition sammelte beim Auftakt der Asian Le Mans Series auf dem Sepang International Circuit nicht nur ein Top-5-Ergebnis, sondern auch wertvolle Erfahrungswerte mit seinen drei neuen Fahrerpaarungen. Die beiden Vier-Stunden-Rennen am ersten Rennwochenende (13. bis 14. Dezember) nutzte das Team rund um Christian und Michael Ried, um sich auf die ALMS-Saison 2025/26 einzustellen.

Zum Aufgebot in Malaysia gehörten Horst Felbermayr, Horst Felix Felbermayr und Lorenzo Fluxa, die erstmals als Trio mit einem LMP2-Boliden von Proton Competition an den Start gingen. Die Besonderheit: Das Fahrzeugdesign in den Felbermayr-Farben genießt bei Motorsportfans Kultstatus.

Doch die Fahrer des Oreca 07 #88 beeindruckten nicht nur mit ihrem Design, sondern auch mit ihrem Können auf der Strecke. Bei teils widrigen Bedingungen zeigten sie eine fehlerfreie Vorstellung – allen voran während der Regenschauer zur Rennmitte und zum Rennende am Sonntag.

Der verdiente Lohn für das Trio, das am Vortag bereits Rang neun belegte, war ein starker fünfter Platz. „Insgesamt war es ein sehr positives Wochenende“, sagte Lorenzo Fluxa. „Die Bedingungen waren sehr schwierig, mit wechselhaftem Wetter. Das Team musste einige sehr wichtige Entscheidungen treffen und hat dabei großartige Arbeit geleistet, ebenso wie meine neuen Teamkollegen. Es war ein großartiger Start in die Meisterschaft und jetzt freuen wir uns auf Dubai.“

Für Bernardo Sousa, Jonas Ried und Felipe Fernández Laser im Oreca 07 #22 gestaltete sich das Wochenende in Malaysia etwas schwieriger. Durch eine Berührung mit einem anderen Fahrzeug im ersten Rennen büßten die drei Proton Competition-Fahrer früh eine Runde ein. Im zweiten Rennen erschwerten Funkprobleme den Kampf um die Punkte.

Abgerundet wurde das Gastspiel in Fernost durch einen Top-10-Erfolg für den Porsche 911 GT3 R von Proton Competition. Mit den beiden Debütanten Kiyoto Fujinami und Bankcy aus Japan sowie dem Briten Harry King ging es vor allem darum, eine gute Balance und Abstimmung zu finden. Mit Platz zehn im Rekordfeld von 21 GT3-Fahrzeugen legte das Team eine solide Grundlage für den Rest der Saison.

Weiter geht es mit zwei weiteren Vier-Stunden-Rennen Ende Januar. Die Asian Le Mans Series gastiert dann auf dem Dubai Autodrome.

Frei zur redaktionellen Verwendung.
Copyright: Proton Competition (Paola Depalmas)

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