Zusammenhalt zahlt sich aus – Proton Huber bleibt Supercup-Primus
Das dritte Rennwochenende des Porsche Mobil 1 Supercup innerhalb von drei Wochen brachte für Proton Huber Competition Licht und Schatten. Trotz eines herausfordernden Wochenendes in Barcelona bleibt Theo Oeverhaus an der Spitze der Fahrerwertung – und auch in der Teamwertung liegt das Team aus Hofkirchen weiterhin in Führung.
Nach den Stationen in Imola und Monaco kehrte der internationale Markenpokal erstmals seit 2020 auf den Circuit de Barcelona-Catalunya zurück. Für Proton Huber Competition traten die Stammpiloten Theo Oeverhaus, Jaap van Lagen und Gus Burton an. Zusätzlich setzte das Team in Kooperation mit EST1 Racing einen weiteren Porsche 911 GT3 Cup für Alexander Reimann ein.
Im Qualifying sah es zunächst vielversprechend aus: Porsche Junior Theo Oeverhaus fuhr die schnellste Runde – doch sie wurde aufgrund eines Tracklimitverstoßes gestrichen. Der Protest des Teams blieb erfolglos, und Oeverhaus musste das Rennen vom 13. Startplatz in Angriff nehmen – eine denkbar ungünstige Ausgangslage auf dem für Überholmanöver bekannten schwierigen Kurs.
Im Rennen zeigte der 20-Jährige dann Kämpferherz: Mit mehreren beherzten Manövern und einem spannenden Zweikampf mit Alex Tauscher arbeitete sich Oeverhaus durch das Feld und sah die Zielflagge schließlich als Neunter. Damit sammelte er nicht nur wertvolle Punkte, sondern behauptete auch seine Tabellenführung mit nunmehr 43 Zählern – bei einem Vorsprung von 9,5 Punkten auf den nächsten Verfolger.
„Ich habe das Beste aus meiner schlechten Startposition gemacht“, erklärte Oeverhaus nach dem Rennen. „Es war schwierig, hinter einem anderen Fahrzeug zu fahren – gerade wegen des Untersteuerns, das auf den Vorderreifen schlägt. Aber wir haben solide Punkte geholt, und ich freue mich auf die kommenden Rennen.“
Jaap van Lagen sammelte mit Rang 15 ebenfalls Punkte, während Gus Burton und Alexander Reimann diesmal leer ausgingen.
Teammanager Michael Dirsch zog dennoch ein positives Fazit:
„Barcelona war für uns nicht das erhoffte Wochenende, besonders nach der Entscheidung im Qualifying. Dennoch sind wir froh, dass Theo die Führung verteidigen konnte. Jetzt gilt der volle Fokus dem Heimspiel auf dem Red Bull Ring.“
Dort wird der Porsche Mobil 1 Supercup am letzten Juni-Wochenende fortgesetzt. Für Christoph Huber, Teameigner von Proton Huber Competition, ist das Rennen in der Steiermark ein ganz besonderes – das einzige Heimrennen der Saison. Zuvor startet das Team bereits am kommenden Wochenende beim Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland im niederländischen Zandvoort.
