GT3-Triumph in Misano: Klassensieg für Proton Huber Competition bei den 12h
Ein historischer Moment für Proton Huber Competition: Beim traditionsreichen Langstreckenrennen 12h Misano feierte das Team seinen ersten Klassensieg mit einem GT3-Fahrzeug – ein Meilenstein in der jungen GT3-Geschichte der Mannschaft aus Bayern. In der GT3 Pro-Am-Kategorie setzte sich der blau-orange Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 91 gegen starke internationale Konkurrenz durch.
Am Steuer wechselten sich mit Klaus Bachler, Jörg Dreisow, Manuel Lauck und Constantin Dressler vier erfahrene Piloten ab – ein perfekt harmonierendes Fahrerquartett, das über das gesamte Rennwochenende hinweg eine souveräne und konzentrierte Leistung ablieferte.
Bereits am Freitagabend sorgte das Team für das erste Ausrufezeichen: Im Qualifying konnte sich der Proton-Porsche die Pole Position in der GT3 Pro-Am sichern – ein wichtiges Signal an die Konkurrenz und eine perfekte Ausgangsposition für den bevorstehenden Langstreckenklassiker.
Das Rennen selbst – aufgeteilt in zwei Sechsstunden-Abschnitte am Samstag – verlief taktisch anspruchsvoll, gespickt mit vielen Herausforderungen wie dichten Überrundungsverkehr, wechselnden Lichtverhältnissen und einem hohen Reifenverschleiß auf dem technisch anspruchsvollen Kurs an der Adriaküste. Doch das Proton-Quartett ließ sich nicht aus der Ruhe bringen: Mit konstant schnellen Rundenzeiten, kluger Boxenstrategie und absolut fehlerfreier Teamarbeit behaupteten sich Fahrer und Crew in ihrer Klasse an der Spitze.
Nach zwölf intensiven Stunden überquerte der Porsche 911 GT3 R als Sieger der GT3 Pro-Am-Wertung die Ziellinie. Und auch in der Gesamtwertung setzte Proton Huber Competition ein Ausrufezeichen: Der zweite Platz im Gesamtklassement war das Ergebnis eines nahezu perfekten Rennens – der Rückstand auf den Gesamtsieg betrug am Ende weniger als eine Minute.
„Dieser Erfolg bedeutet uns sehr viel – nicht nur, weil es unser erster GT3-Klassensieg ist, sondern weil wir ihn gegen hochklassige Konkurrenz eingefahren haben“, so ein Teamsprecher nach dem Rennen. „Es zeigt, dass wir auch im Langstreckensport auf internationalem Niveau konkurrenzfähig sind.“
Mit diesem Ergebnis untermauert Proton Huber Competition nicht nur seine Ambitionen im GT3-Bereich, sondern beweist erneut seine Vielseitigkeit: Ob Sprint oder Langstrecke, Markenpokal oder GT-Racing – das Team ist in unterschiedlichsten Formaten erfolgreich unterwegs und entwickelt sich konstant weiter.
