Starker Speed in Portimão nicht belohnt
Die Iron Dames im von Proton Huber Competition eingesetzten Porsche 911 GT3 R zeigten beim Michelin Le Mans Cup in Portimão (16. bis 18. Oktober) einen starken Speed, doch aufgrund einer Strafe konnten sie diesen nicht in ein Top-3-Ergebnis ummünzen. Das Team beendet damit seine GT3-Saison.
Im portugiesischen Portimão endete die Michelin Le Mans Cup-Saison 2025. Proton Huber Competition setzte dabei einen Porsche 911 GT3 R für die Iron Dames ein, welcher von der ehemaligen F1 Academy-Meisterin Marta Garcia und der ehemaligen DTM-Pilotin Vanina Ickx gesteuert wurde.
Im Zeittraining fuhr die Belgierin Ickx auf der Berg-und-Talbahn auf den starken dritten Startplatz. Und auch in der Startphase konnte sie ihre komplette Erfahrung zeigen. Mit einem Blitzstart stürmte sie im weiß-pinken Porsche an die Spitze der GT3-Klasse. Die Spitzenposition verteidigte sie in der kompletten ersten Rennhälfte.
In der zweiten Rennhälfte baute die 25-jährige Spanierin Garcia die Führung aus. Doch kurz vor Schluss musste die schnelle Pilotin aus der Nähe von Valencia eine Durchfahrtsstrafe absolvieren, da sie beim Boxenstopp die rote Ampel am Ende der Boxengasse überfuhr. In den verbleibenden Runden kämpfte sich Garcia zwar an die beiden Piloten vor ihr heran, verpasste aber das Podium knapp und beendete das Rennen auf Position fünf.
„Wir lagen in Führung. Vanina hat zu Beginn einen tollen Job gemacht und wir haben das Rennen angeführt. Aber ein Safety Car zum ungünstigsten Zeitpunkt hat alles verändert. Wir sind eine Runde später als die meisten GT3 in die Box gefahren und gerade, als ich herausfahren wollte, wurde die Boxenampel rot. Und ich habe es nicht gesehen. Trotzdem fuhr ich weiter und führte das Rennen mehr als eine halbe Stunde lang an, mit bestem Tempo, schnellster Runde, alles passte. Dann kam die Durchfahrtsstrafe, bei der wir rund 45 Sekunden verloren haben. Ich beendete das Rennen mit einem starken Rhythmus auf Platz fünf. Manchmal verliert man, weil die Umstände einem in die Quere kommen. Und das tut weh. Aber es erinnert einen auch daran, warum man kämpft“, so die frustrierte 25-jährige Garcia nach dem Rennen.
Die Saison beendeten Garcia und Ickx auf dem vierten Rang in der Meisterschaft und das, obwohl sie an den beiden Rennen in Le Mans nicht teilnehmen konnten. Das Saisonhighlight war der Sieg der beiden Pilotinnen in Silverstone.
Für Proton Huber Competition endete damit die Saison im GT3-Sport, in der die Mannschaft des Öfteren bewies, dass sie mit den etablierten Topteams im internationalen GT-Sport mithalten kann. Neben den starken Leistungen im Michelin Le Mans Cup war der bayrische Rennstall auch erfolgreich im Langstreckensport tätig. In der 24H Series European Series gewann die Mannschaft aus Hofkirchen die GT3-Wertung und feierte den Gesamtsieg bei den 12h Le Castellet.




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