Meilenstein erreicht: Proton Competition blickt auf 30 Jahre Rennsport zurück
Seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil im GT-Sport: Im März 2026 feiert Proton Competition sein 30-jähriges Bestehen im professionellen Motorsport. Das familiengeführte Team wurde von Gerold Ried gegründet und hat sich unter der Führung von Michael und Christian Ried zu einem der angesehensten Namen im internationalen Langstrecken- und GT-Sport entwickelt.
„Es ist auf jeden Fall etwas Besonderes, seit bereits 30 Jahren dabei zu sein“, sagt Christian Ried. „Meilensteine wie dieser bieten einen guten Anlass, um auf alles, was wir bisher erreicht haben, zurückzublicken. Damals haben wir nur davon träumen können, so viel zu erreichen.“
Erfolge sind ein gutes Stichwort – die Anzahl der Triumphe über die Jahre spricht für sich. Seit dem Debüt in der BPR International Endurance GT Series 1996 hat das Team bei über 350 Rennen weltweit teilgenommen und ist damit seit drei Jahrzehnten nicht mehr aus der GT- und Prototypenszene wegzudenken.
Obwohl die BPR International Endurance GT Series nur drei Saisons lang stattfand, war sie ein wichtiger Vorläufer für die heutigen GT-Meisterschaften. Der Kalender der Serie umfasste elf Rennwochenenden in Europa und Asien. Zu den Austragungsorten gehörten klassische Rennstrecken wie Spa-Francorchamps und Brands Hatch genauso wie Suzuka in Japan und der Zhuhai International Circuit in China.
Damals trat Proton Competition mit einem Porsche 993 GT2 in der GT2-Klasse an. Im Laufe der Saison teilte sich Teamgründer Gerold Ried das Steuer unter anderem mit Peter Erl und Patrick Vuillaume. Letzterer war in der Gründungsphase des Teams ein bekanntes Gesicht und fuhr mehrere Jahre an der Seite von Ried. Zum Starterfeld 1996 gehörten darüber hinaus bekannte Namen des heutigen GT-Sports, darunter Konrad Motorsport, Kremer Racing und Freisinger Motorsport.
Nachdem Proton Competition beim Saisonauftakt in Le Castellet nicht zum Lauf antreten konnte, starteten sie erstmals am 24. März 1996 bei einem offiziellen Rennen, den 4 Stunden von Monza. Gerold Ried und Peter Erl belegten dabei den 22. Platz. Das Team zeigte im Laufe des Jahres eine stetige Leistungssteigerung und erzielte sein bestes Ergebnis mit dem 15. Platz in der Klasse beim vorletzten Rennen, den 4 Stunden von Nogaro.
Mit Blick auf die letzten Jahrzehnte fügt Christian Ried hinzu: „Wir haben erlebt, wie sich Reglements geändert haben, wie Autos weiterentwickelt wurden und wie neue Generationen von Fahrern zu uns gekommen sind – die Leidenschaft innerhalb des Teams ist immer dieselbe geblieben.”



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