| APR. 20, 2026

Vielversprechende Leistungen und Top-8-Resultat in Imola

Proton Competition gelang beim 6-Stunden-Rennen von Imola (19. April) mit zwei Ergebnissen in den Punkterängen ein erfolgreicher Start in die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft. Mit neuem Fahreraufgebot und Upgrades für die beiden Ford Mustang LMGT3 war es für das Team von Christian und Michael Ried von besonderer Wichtigkeit, die Saison erfolgreich zu beginnen.

Stefano Gattuso im Ford Mustang LMGT3 #88 gelang dies mit Bravour. Der Italiener startete bereits im Qualifying vielversprechend in das Wochenende und qualifizierte sich erneut für das Top-10-Hyperpole-Shootout.

Der 41-Jährige startete ähnlich stark ins Rennen, legte einen fehlerfreien Doppelstint hin und arbeitete sich zügig durch das hart umkämpfte LMGT3-Feld. Angefeuert von über 90.000 heimischen Fans schob sich Gattuso in der ersten Stunde vom neunten auf den dritten Platz vor – und übernahm nach einer Safety-Car-Phase die Führung.

„Von Platz neun zu starten und das Auto an der Spitze des Feldes zu übergeben, war ein unglaubliches Gefühl“, sagte Gattuso. „Auch wenn ich die Reifen schonen musste, war die Pace da und ich fühlte mich im Auto sehr wohl. Das Team hat fantastische Arbeit geleistet. Es war ein großartiger Start in die Saison.“

Sein Landsmann Giammarco Levorato übernahm im mittleren Stint, wobei die heißen Temperaturen ein konsequentes Reifenmanagement notwendig machten. Nachdem ein unglücklich getimtes Safety-Car den Mustang zurückgeworfen hatte, kämpfte Debütant Logan Sargeant bei einsetzendem Regen stark und brachte das Auto auf dem achten Platz ins Ziel – und damit auch eine solide Punkteausbeute.

Für das Trio Sebastian Priaulx, Ben Tuck und Eric Powell im Ford Mustang LMGT3 #77 ging es in Imola vor allem darum, den richtigen Rhythmus zu finden. Dabei fuhren Powell und Priaulx das Fahrzeug erstmals in der FIA WEC. Doch auch Tuck musste sich aufgrund von Verbesserungen gegenüber der letzten Saison an einige Änderungen gewöhnen. Die drei Fahrer kamen aber gut zurecht und sicherten sich letztlich Rang zehn in der Klasse.

„Nach dem Training hatten wir das Set-up wirklich perfekt hinbekommen und das Auto in einen sehr guten Bereich gebracht“, sagte Tuck. „Das Evo-Paket fährt sich wirklich gut, dafür danke ich Ford und Multimatic. Wir haben im Rennen wirklich perfekt gearbeitet, hatten eine großartige Strategie und eine sehr solide Pace, daher bin ich mit dem zehnten Platz zufrieden. Am Ende war ich direkt hinter den beiden Autos vor mir, mit einer weiteren Runde hätten wir vielleicht noch mehr Punkte holen können.“

Die nächste Runde der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft, das 6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, ist vom 7. bis 9. Mai terminiert. Zuvor steht für das Team die zweite Runde der European Le Mans Series vom 1. bis 3. Mai in Le Castellet an.

Frei zur redaktionellen Verwendung.
Copyright: Proton Competition (Paola Depalmas)

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