Top-6-Ergebnis in Le Mans
Die 24 Stunden von Le Mans vom 13. bis 14. Juni 2026 hatten es in sich und forderten der Mannschaft von Proton Competition einiges ab. Trotz aller Hürden schaffte es der Rennstall von Christian und Michael Ried am Ende des hitzigen Rennens mit drei Fahrzeugen ins Ziel und verbuchte dabei auch eine Top-6-Platzierung. Crew und Fahrer wurden damit gleichermaßen für ihr großes Durchhaltevermögen und ihren enormen Kampfgeist belohnt.
Zu den stärksten Fahrern in ihrer Klasse gehörten Routinier Horst Felbermayr jr. sowie die beiden Nachwuchstalente Horst Felix Felbermayr und Lorenzo Fluxá. Das Trio meisterte die 94. Ausgabe des Langstreckenklassikers souverän und belegte im Oreca 07 #44 den sechsten Platz in der LMP2 Pro-Am-Kategorie.
„Man kommt immer nach Le Mans in der Hoffnung zu gewinnen, aber schon das Durchfahren des Rennens ist eigentlich eine großartige Leistung“, sagte Fluxá nach der Zieldurchfahrt. „Wir haben gute Arbeit geleistet und unser Bestes gegeben. Das Niveau war einfach extrem hoch. Wir werden nächstes Jahr wieder hier sein und den Sieg anstreben.“
Auch Jonas Ried, Harry King und Kaku Ohta im Schwesterfahrzeug waren lange Zeit innerhalb der Top-6 im LMP2-Klassement zu finden. Nach einem spektakulären Start machten die drei Proton Competition-Piloten im Oreca 07 #9 mehrere Plätze gut und hielten sich dank einer starken Vorstellung in Schlagdistanz zur Spitze.
Die Hoffnungen auf eine Top-Position im hart umkämpften LMP2-Feld erhielten am Sonntagmorgen jedoch einen herben Dämpfer. Eine Berührung mit einem anderen Fahrzeug und der daraus resultierende Schaden kosteten wertvolle Zeit und Plätze. Dass es trotzdem zur Zielankunft reichte, ist der unermüdlichen Arbeit der perfekt eingespielten Boxencrew zu verdanken.
„Trotzdem ist das Ergebnis leider frustrierend. Wir hatten das Gefühl, dass wir das Tempo fürs Podium gehabt hätten“, sagte Ried. „Besonders schmerzlich ist es, dass uns die Chancen zu einem so späten Zeitpunkt im Rennen genommen wurden. Wir werden alles tun, um nächstes Jahr wieder dabei zu sein und dieses Potenzial endlich auszuschöpfen.“
Trotz größter Anstrengungen des Teams und der Fahrer verlief das Rennen für die beiden Ford Mustang LMGT3 wenig erfolgreich. Sowohl das Fahrzeug #77 als auch das Fahrzeug #88 hatten mit technischen Problemen zu kämpfen. Während der Ford Mustang LMGT3 von Stefano Gattuso, Giammarco Levorato und Logan Sargeant repariert werden konnte und den 17. Platz in seiner Klasse belegte, musste das Schwesterfahrzeug von Eric Powell, Sebastian Priaulx und Ben Tuck am frühen Sonntagmorgen zurückgezogen werden.
Der nächste Lauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft ist das 6-Stunden-Rennen von São Paulo am Wochenende vom 10. bis 12. Juli. Bereits in der Woche zuvor (3. bis 5. Juli) geht es für Proton Competition in der European Le Mans Series in Imola weiter.







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