Siegreich beim ELMS-Finale in Portimão
Proton Competition hat seine Saison 2026 in der European Le Mans Series mit einem Klassensieg beim 4-Stunden-Rennen von Portimão (10. Oktober) beendet. Damit sicherte sich die Mannschaft von Christian und Michael Ried den zweiten und den dritten Platz in der LMGT3-Teamwertung.
Richard Lietz, Tom Sargent und Matt Kurzejewski zeigten im Porsche 911 GT3 R #75 eine fehlerfreie Leistung und holten – nach dem Triumph beim Auftaktrennen in Barcelona – den zweiten Saisonsieg für das Team.
Kurzejewski sorgte sofort für Furore, als er vom dritten Startplatz aus in der Anfangsphase die Führung übernahm. Lietz verteidigte im Anschluss den Vorsprung gekonnt gegen die Konkurrenz im hart umkämpften LMGT3-Feld. Sargent übernahm für den letzten Stint und brachte den Porsche mit einem Vorsprung von mehr als 20 Sekunden ins Ziel. Damit holte das Trio im Rennen auf dem Autódromo Internacional do Algarve die maximal mögliche Punktzahl, doch dies reichte letztlich knapp nicht zum Titel. Am Ende fehlten zwei Punkte für den Gewinn der Meisterschaft.
„Wir wussten schon vor dem Wochenende in Portugal, dass wir gewinnen müssen, um noch eine Chance auf den Meistertitel zu haben, und genau das haben wir auch getan“, sagte Sargent. „Es ist hart, den Titel so knapp zu verpassen, aber so ist das im Motorsport. Wir haben das Jahr mit einem Sieg begonnen und es mit einem Sieg beendet – das war ein starker Saisonabschluss. Herzlichen Glückwunsch an meine Teamkollegen und das gesamte Team für ihren Einsatz im Jahr 2026.“
Auch Martin Berry, Huub van Eijndhoven und Harry King im Porsche 911 GT3 R #77 gingen mit Titelchancen ins Saisonfinale. Das Trio zeigte eine entschlossene Leistung und kämpfte sich damit vom neunten Startplatz bis auf Rang fünf nach vorn. Zum Titel reichte das zwar nicht, dafür aber für den vierten Rang in der LMGT3-Tabelle. Darüber hinaus erzielten die Porsche-Piloten ihren fünften Top-5-Platz in sechs Rennen.
Für die beiden LMP2-Crews gestaltete sich das 4-Stunden-Rennen von Portimão schwieriger. Im Oreca 07 #9 gingen Jonas Ried, Mike Rockenfeller und Sebastian Priaulx aus der vierten Startreihe ins Rennen. Sie konnten ihre Qualifying-Pace jedoch nicht in ein ebenso starkes Rennergebnis ummünzen und überquerten schließlich die Ziellinie als Zehnte in der LMP2-Klasse.
Horst Felbermayr Jr., Horst Felix Felbermayr und René Binder belegten mit ihrem Oreca 07 #88 die zehnte Position in der LMP2 Pro-Am-Wertung. Eine Berührung mit einem anderen Fahrzeug warf das österreichische Trio bereits in der ersten Rennhälfte zurück. Im Anschluss gelang ihnen eine starke Aufholjagd, die in den Top-10 der Klasse endete.











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