{"id":1255,"date":"2020-03-07T13:39:14","date_gmt":"2020-03-07T12:39:14","guid":{"rendered":"https:\/\/proton-competition.com\/?p=1255"},"modified":"2025-04-23T16:46:13","modified_gmt":"2025-04-23T16:46:13","slug":"danke-partner-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.proton-competition.de\/ummendorf\/danke-partner-2\/","title":{"rendered":"Positive Bilanz"},"content":{"rendered":"\n<p>F\u00fcr Proton Competition endete das Motorsportjahr 2020 mit einem Triumph in der European Le Mans Series: Im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 77 holte Christian Ried mit seinen Teamkollegen Michele Beretta und Alessio Picariello den Titel in der Klasse GTE. In der Sportwagen-Weltmeisterschaft sicherte sich Dempsey Proton Racing einige Achtungserfolge, vor allem bei den 24 Stunden von Le Mans.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ELMS: Zwei Siege und zwei Titel<\/strong><br \/>Den Grundstein zum Titelgewinn legte das Erfolgsteam aus dem schw\u00e4bischen Ummendorf mit dem Sieg beim Saisonauftakt in Le Castellet. Auf dem Circuit Paul Ricard, dem auf einer Hochebene zwischen Toulon und Marseille gelegenen Formel-1-Kurs, fuhr Christian Ried bei sonnigen 26 Grad Celsius einen soliden Start und hielt sich in dem stark besetzten Feld aus allen Rangeleien heraus. In seinem ersten Rennen f\u00fcr Proton Competiton \u00fcbernahm Alessio Picariello kurz nach der H\u00e4lfte der Distanz die F\u00fchrung. Mit dem vom Team hervorragend vorbereiteten 911 RSR wehrte er, wie zwischendurch auch Michele Beretta, alle Angriffe der starken Ferrari-Armada ab und fuhr den Sieg souver\u00e4n nach Hause. Im Ziel hatte er eine Runde Vorsprung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas war ein Saisonauftakt nach Wunsch\u201c, strahlte Michael Ried, Teameigner und Technischer Direktor. Christian Ried stimmte zu: \u201eDieser Sieg war \u00fcberf\u00e4llig. Endlich hat mal wieder alles gepasst. Das erste Rennen einer Saison zu gewinnen ist nicht nur ein Beleg daf\u00fcr, dass du in der Vorbereitung alles richtig gemacht hast \u2013 es ist auch eine tolle Motivation f\u00fcr die vor uns liegenden Aufgaben. Unsere neuen Fahrer haben toll eingeschlagen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Hauch von Hollywood<\/strong><br \/>Neu im Team waren nicht nur Michele Beretta und Alessio Picariello, der mit diesem Einstand verst\u00e4ndlicherweise hochzufrieden war. \u201eDas erste Rennen mit einem neuen Team zu gewinnen ist ein Traum\u201c, sagte er. \u201eAls wir die Chance hatten, in F\u00fchrung zu gehen, haben wir sie ergriffen.\u201c Nicht ganz so gut verlief der Saisonstart f\u00fcr die anderen Neulinge, die sich den 911 RSR mit der Startnummer 93 teilten: Neben Routinier Richard Lietz waren das Felipe Fernandez Laser und Hollywood-Star Michael Fassbender. Der deutsch-irische Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle in Quentin Tarantinos \u201eInglorious Basterds\u201c bekannt wurde, war zuletzt im Porsche Sports Cup unterwegs. Seine erste Saison mit Proton Competition in der ELMS war ein weiterer Schritt auf dem Weg hin zur Erf\u00fcllung seines pers\u00f6nlichen Rennfahrertraums \u2013 dem Start bei den 24 Stunden von Le Mans. Der siebte Platz in Le Castellet war nicht das erhoffte Ergebnis: \u201eDas war ein schwieriger Start. Ich habe f\u00fcnf Runden gebraucht, um meinen Rhythmus zu finden. In der 21. Runde zog ein vor mir fahrender Prototyp pl\u00f6tzlich von links nach rechts. Ich habe wohl etwas zu hart gebremst und mich gedreht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Schon viel besser sah es in Spa-Francorchamps aus. Bei Temperaturen von \u00fcber 30 Grad verlor die von der Pole-Position losgefahrene Startnummer 93 in der ersten Rennh\u00e4lfte gegen die starke Konkurrenz zwar etwas an Boden. Doch mit einer tollen Aufholjagd k\u00e4mpften sich Michael Fassbender, Richard Lietz und Felipe Fernandez Laser wieder bis auf den vierten Platz vor. Ein Lichtblick, auch wenn es nicht ganz zum ersten Podium gereicht hat. Auf dem Traditionskurs in den belgischen Ardennen fuhren auch die Auftaktsieger von Le Castellet lange auf Erfolgskurs. Doch kurz vor dem Ziel mussten Christian Ried, Michele Beretta und Alessio Picariello die Hoffnung auf den zweiten Sieg in Serie aufgeben. Zwischen den legend\u00e4ren Kurven Eau Rouge und Raidillon verloren sie wegen eines platten Reifens die F\u00fchrung und kamen schlie\u00dflich als F\u00fcnfte ins Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnsere Pole-Position hat gezeigt, dass wir ein Auto haben, mit dem wir ganz vorne mitfahren k\u00f6nnen. Im Vergleich zum Saisonauftakt haben wir uns in allen Belangen verbessert\u201c, zog Richard Lietz eine positive Bilanz. Und Michael Fassbender meinte: \u201eIch freue mich \u00fcber jeden Rennkilometer, den ich mit dem Porsche 911 RSR in dieser hochklassigen Serie absolvieren kann. Ich f\u00fchle mich sehr wohl in diesem Auto und werde vom Team und meinen Fahrerkollegen toll unterst\u00fctzt.\u201c Etwas angefressen war dagegen Christian Ried. \u201eWir sind ein starkes Rennen gefahren, haben genau das umgesetzt, was wir uns nach unserem Sieg in Le Castellet vorgenommen hatten. Dass so kurz vor dem Ziel einem Reifen die Luft ausgeht, da steckst du nicht drin\u201c, sagte er, blickte aber gleich wieder nach vorne: \u201eDas wirft uns nicht um. Wir wissen, dass wir auf jeden Fall um den Sieg k\u00e4mpfen k\u00f6nnen. Schade, dass wir f\u00fcr unsere starke Teamleistung nicht belohnt wurden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>R\u00fcckkehr nach Le Castellet<\/strong><br \/>F\u00fcr das in Barcelona geplante dritte Saisonrennen, das wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, sprang Le Castellet in die Bresche. F\u00fcr Proton Competition war die R\u00fcckkehr nach S\u00fcdfrankreich von Erfolg gekr\u00f6nt: Beim Vierstundenrennen auf dem Circuit Paul Ricard belegten Christian Ried, Michele Beretta und Alessio Picariello nach hartem Kampf den zweiten Platz. Die Startnummer 93 konnte nach einem Qualifying-Unfall von Michael Fassbender nicht am Rennen teilnehmen, das wegen heftigen Regens hinter dem Safety Car gestartet wurde. Von der Pole-Position \u00fcbernahm Christian Ried das Kommando im starken GTE-Feld. Im Verlauf der ersten Rennstunde setzte er sich auf der zusehends abtrocknenden Strecke mit einer starken Leistung immer weiter ab und \u00fcbergab den 911 RSR als Spitzenreiter an Michele Beretta. Der Italiener verlor die komfortable F\u00fchrung, als er von einem Protoypen getroffen wurde und mit einem angeschlagenen Reifen die Box ansteuern musste. Das kostete die Zeit, die am Ende nach einer weiteren unverschuldeten Kollision zum m\u00f6glichen Sieg fehlte. In der Schlussphase des Rennens kam Alessio Picariello zum Einsatz, der im Qualifying die Klassenbestzeit geholt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVon S\u00fcdfrankreich war in Le Castellet diesmal nicht viel zu sp\u00fcren. Das Wetter erinnerte eher an Spa. Bei diesen schwierigen Bedingungen Zweiter zu werden, ist trotz allem ein sch\u00f6ner Erfolg. Viel hat nicht gefehlt, und wir h\u00e4tten unseren Auftaktsieg wiederholen k\u00f6nnen\u201c, sagte Michael Ried. Christian Ried fasste sein Rennen so zusammen: \u201eIch hatte einen guten Start. Unser Elfer und die Reifen haben bei den schwierigen Verh\u00e4ltnissen bestens funktioniert. Ich konnte dadurch l\u00e4nger auf der Strecke bleiben als unsere Konkurrenten und einen ansehnlichen Vorsprung herausfahren. Mit diesem zweiten Platz haben wir unseren Titelanspruch unterstrichen. Dass wir diesmal nicht gewonnen haben, war einfach nur Rennpech.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch in Monza auf dem Podium<\/strong><br \/>Den zweiten Platz holte der 911 RSR mit der Startnummer auch beim Gastspiel der ELMS im Autodromo Nazionale in Monza. \u201eWir sind ein gutes Rennen gefahren. Nach einem vielversprechenden Start lagen wir nach der H\u00e4lfte der Distanz verdient in F\u00fchrung. Leider konnten wir unseren Vorsprung nicht bis ins Ziel behaupten\u201c, war Christian Ried im Ziel nicht ganz zufrieden. Auch Teamkollege Michele Beretta hatte sich auf seiner Hausstrecke mehr vorgenommen, sah die Dinge gleichwohl positiv: \u201eUnser zweiter Platz ist ein Erfolg, auch wenn wir nat\u00fcrlich gerne gewonnen h\u00e4tten. Aber wir haben ja noch ein Rennen, um uns den Titel zu holen.\u201c Michael Ried, der Teameigner und Technische Direktor, war ebenfalls um eine positive Sicht der Dinge bem\u00fcht, als er sagte: \u201eDas war eine starke Teamleistung, auch wenn sie nicht von unserem zweiten Saisonsieg gekr\u00f6nt wurde. Wir k\u00f6nnen dennoch zufrieden sein, wie wir uns auf dieser anspruchsvollen Strecke pr\u00e4sentiert haben. Durch den zweiten Platz unserer Nummer 77 haben wir nach wie vor eine gute Ausgangsposition im Titelkampf. Jetzt freuen wir uns auf das Saisonfinale in Portimao, auf das wir uns bestm\u00f6glich vorbereiten und unsere Autos perfekt vorbereitet an den Start schicken werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausgangsposition vor dem Finale in Portugal war klar: Um in Sachen Titelgewinn auf Nummer sicher zu gehen, m\u00fcssen f\u00fcr Proton Competition die Pole-Position und der Sieg her. Christian Ried war in dieser Hinsicht guter Dinge. \u201eDas Saisonfinale auf dieser tollen Strecke ist immer eine ganz besondere Herausforderung. Unserem 911 RSR scheint sie gut zu liegen, immerhin haben wir 2017 und 2018 dort gewonnen\u201c, sagte er. \u201eWenn es jetzt um den Meistertitel geht, ist das f\u00fcr das ganze Team eine besondere Drucksituation, auch schon im Qualifying, weil wir unseren Titelrivalen auf keinen Fall die Pole-Position \u00fcberlassen d\u00fcrfen. Der daf\u00fcr vergebene Extrapunkt k\u00f6nnte am Ende den Ausschlag geben. Doch wir haben auch in dieser Saison gezeigt, dass wir mit Druck ganz gut umgehen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spannendes Saisonfinale<\/strong><br \/>In der Tat: Im Aut\u00f3dromo Internacional do Algarve holten Christian Ried, Michele Beretta und Alessio Picariello den Sieg in der Klasse GTE und sicherten Proton Competition damit den Titelgewinn in der Team- und Fahrerwertung dieser hart umk\u00e4mpften Meisterschaft. Dieser Erfolg in Portugal weckte angenehme Erinnerungen, denn das Double aus Team-und Fahrertitel hat Proton Competition bereits 2018 geschafft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Entscheidung auf der Formel-1-Strecke an der Algarve war nichts f\u00fcr schwache Nerven. Nur vom vierten Startplatz ins Rennen gegangen, war Startfahrer Christian Ried im 911 RSR mit der Startnummer 77 nach der ersten Stunde bereits Dritter. Zur Halbzeit lag Michele Beretta auf dem vierten Platz. In der dritten Rennstunde \u00fcbernahm Alessio Picariello erstmals die F\u00fchrung. In der Schlussphase zeigte sich die perfekte Rennstrategie des Teams, als der Belgier nach dem letzten Boxenstopp mit einem knappen Vorsprung vor seinem st\u00e4rksten Titelrivalen zur\u00fcck auf die Strecke fuhr. Danach baute er, wie schon beim Auftaktsieg in Le Castellet, seine F\u00fchrung kontinuierlich aus und sicherte dem Team souver\u00e4n und sicher den doppelten Titelgewinn.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eDas Beste kommt zum Schluss\u201c<\/strong><br \/>\u201eWie hei\u00dft es so sch\u00f6n: Das Beste kommt zum Schluss\u201c, strahlte Christian Ried mit der Herbstsonne \u00fcber der Algarve um die Wette. \u201eDieser Titelgewinn ist ein gro\u00dfartiger Erfolg. Es war ein schwieriges Rennen f\u00fcr uns Fahrer und das ganze Team. Der Druck war enorm, doch f\u00fcr uns war das keine Belastung, sondern vielmehr eine zus\u00e4tzliche Motivation. Als wir vor zwei Jahren hier gewonnen haben, waren es unsere Teamkollegen, die sich den Titel holten. Diesmal waren wir von der Nummer 77 an der Reihe. Danke Michele und Alessio f\u00fcr eine gro\u00dfartige Saison.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Michele Beretta war nach dem Rennen in seiner Freude kaum zu halten. \u201eMeine erste Saison mit Proton Competition und Porsche mit dem Meistertitel abzuschlie\u00dfen, ist ein Traum. Ich bin sehr stolz auf diesen Erfolg und dankbar, diese gro\u00dfe Chance bekommen zu haben\u201c, sagte er. Auch Alessio Picariello stieg nach dem Rennen rundum gl\u00fccklich aus seinem 911 RSR: \u201eAls Sieger \u00fcber die Ziellinie zu fahren, war ein echtes G\u00e4nsehautgef\u00fchl. Ich bin unglaublich stolz auf das Team und meine Teamkollegen, dass wir in diesem Saisonfinale unsere Chance so souver\u00e4n genutzt haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Startnummer 93 kamen Richard Lietz, Michael Fassbender und Felipe Fernandez Laser, wie schon in Monza, als F\u00fcnfte ins Ziel. Das Saisonfazit von Michael Fassbender: \u201eMeine erste Saison in der European Le Mans Series war sehr intensiv. F\u00fcr mich war es ein gro\u00dfer Schritt vom Porsche Sports Cup in diese stark besetzte und entsprechend hart umk\u00e4mpfte Meisterschaft. Ich habe jedoch sehr viel gelernt und bin insgesamt sehr gl\u00fccklich, wie diese Premierensaison f\u00fcr mich gelaufen ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>WEC: Starke Vorstellung in Le Mans<\/strong><br \/>Auftakt in Texas: Die Sportwagen-Weltmeisterschaft startet am 23. Februar in Austin in das Motorsportjahr. Nach zwei Jahren Pause waren die schnellsten Sportwagen der Welt wieder auf dem Circuit of the Americas am Start. Beim Sechsstundenrennen \u201eLone Star Le Mans\u201c belegte der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 77, gefahren von Christian Ried, Matt Campbell und Riccardo Pera, den sechsten Platz in der Klasse GTE-Am. Im zweiten von der Mannschaft aus Ummendorf eingesetzten 911 RSR mit der Startnummer 88 kamen Thomas Preining, Bret Curtis und Adrien De Leener beim insgesamt f\u00fcnften Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft 2019\/2020 als Neunte ins Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit zwei Trainingsbestzeiten und einer guten Vorstellung im Qualifying sind wir sehr gut in das Wochenende gestartet. Im Rennen konnten wir an diese Leistung leider nicht ankn\u00fcpfen\u201c, kommentierte Michael Ried. Auch Christian Ried h\u00e4tte sich einen erfolgreicheren Start ins neue Jahr gew\u00fcnscht und \u00e4rgerte sich \u00fcber die verpasste Chance: \u201eAnfangs waren wir auf dieser schwierigen Strecke, auf der es besonders auf die richtige Reifenstrategie ankommt, ganz gut unterwegs. Doch dann hat es leider wieder nicht ganz gereicht, unseren Anspruch auf einen Podestplatz mit konstant schnellen Rundenzeiten auch im Rennen zu untermauern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gelungene Generalprobe f\u00fcr Le Mans<\/strong><br \/>Nach dem Gastspiel in Texas kam die Corona-Unterbrechung \u2013 aus der sich Dempsey Proton Racing mit einer starken Leistung zur\u00fcckgemeldete: Beim Sechsstundenrennen auf dem Circuit de Spa-Francorchamps erk\u00e4mpften sich Christian Ried, Matt Campbell und Riccardo Pera den zweiten Platz. Nach 134 Runden auf dem anspruchsvollen Traditionskurs in den belgischen Ardennen fehlten den Vorjahressiegern, die nach ihrer Qualifyingbestzeit von der Pole-Position starteten, im Ziel nur 2,898 Sekunden zum Sieg. Auch der zweite 911 RSR des Erfolgsteams aus dem schw\u00e4bischen Ummendorf, den sich in ihrem ersten gemeinsamen Rennen Ricardo Sanchez, Gian Luca Giraudi und Lucas L\u00e9geret teilten, fuhr beim sechsten Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft lange auf Podiumskurs. Bei wechselhaftem Wetter mit heftigen Regenschauern sowie mehreren Safety-Car-Phasen kam der Elfer mit der Startnummer 88 schlie\u00dflich als F\u00fcnfter ins Ziel und komplettierte damit eine starke Teamleistung bei dieser traditionellen Generalprobe f\u00fcr die 24 Stunden von Le Mans.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit unserer Pole-Position haben wir im Qualifying das erste Ausrufezeichen gesetzt. Da haben wir gesehen, dass unser Paket mit dem schnellen und zuverl\u00e4ssigen 911 RSR sowie den Reifen von Michelin passt\u201c, meinte Christian Ried. \u201eWir hatten auch im Rennen das Potential, um ganz vorne zu landen. Das hat leider nicht ganz funktioniert. Doch dass im Ziel nur etwas mehr als zwei Sekunden zum Sieg gefehlt haben, zeigt, dass wir f\u00fcr Le Mans bestens aufgestellt sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sensationelle Aufholjagd<\/strong><br \/>Es war ein langes Warten auf Le Mans. Die 88. Auflage des Langstreckenklassikers ging wegen der Pandemie mit gro\u00dfer Versp\u00e4tung \u00fcber die B\u00fchne \u2013 am 19.\/20. September statt wie sonst im Juni. F\u00fcr Dempsey Proton Racing war die Reise nach Frankreich die R\u00fcckkehr an den Ort seines gr\u00f6\u00dften Triumphes: 2018 hat das Team das h\u00e4rteste Autorennen der Welt gewonnen. Auch diesmal war der Sieg in Reichweite: Im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 77 feierten Christian Ried, Matt Campbell und Riccardo Pera nach einer starken Leistung und einer sensationellen Aufholjagd den zweiten Platz. Damit setzte das Erfolgsteam aus Ummendorf ein weiteres Ausrufezeichen in Le Mans.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Rennen auf dem Circuit des 24 Heures war nichts f\u00fcr schwache Nerven. Vor allem in der Klasse GTE-Am, mit 22 Auto so stark besetzt wie selten zuvor, lieferten sich die Piloten vom Start bis ins Ziel spektakul\u00e4re Rad-an-Rad-Duelle und verbissene Positionsk\u00e4mpfe. Die Speerspitze von Dempsey Proton Competition, das mit drei 911 RSR am Start war, bildete von Anfang an die Nummer 77. Nach einer starken Leistung im Qualifying und im Kampf um die erstmals ausgefahrene Hyperpole zeigten Startfahrer Christian Ried und seine Teamkollegen auf dem 13,629 Kilometer langen Kurs eine absolut fehlerfreie Leistung und behaupteten sich \u00fcber die gesamte Renndistanz in der Spitzengruppe. Vor der letzten Rennstunde fuhr Matt Campbell in seinem Schlussstint auf den vierten Platz vor, um sich kurz darauf um eine weitere Position zu verbessern. Als 36 Minuten vor dem Ziel das Safety Car auf die Strecke ging und das Feld noch einmal zusammenzog, wurde es noch spannender. Kurz nach dem Re-Start k\u00e4mpfte sich der Australier, zusammen mit Christian Ried einer der Sieger-Piloten von 2018, mit spektakul\u00e4ren \u00dcberholman\u00f6vern auf den zweiten Platz vor. In den letzten Runden wehrte er souver\u00e4n alle Angriffe seiner Verfolger ab und brachte dieses tolle Ergebnis ins Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eFantastisches Rennen\u201c<\/strong><br \/>\u201eZwei Jahre nach unserem ersten Sieg in Le Mans erneut auf dem Podium stehen, ist ein unglaublich gutes Gef\u00fchl\u201c, sagte Christian Ried. \u201eWir sind ein fantastisches Rennen gefahren. In der Schlussphase haben wir noch einmal alles ausgepackt und f\u00fcr das Team dadurch einen hart erarbeiteten, aber auf jeden Fall hochverdienten Erfolg gesichert. Schade nur, dass wegen Corona keine Zuschauer an die Strecke durften. Sie h\u00e4tten ihre helle Freude an dem gehabt, was Fahrer und Teams unter diesen erschwerten Bedingungen leisteten.\u201c Matt Campbell stimmte begeistert zu: \u201eDas ganze Team hat optimal gearbeitet. Wir d\u00fcrfen allesamt sehr stolz sein. Das Finale nach der letzten Safety-Car-Phase war ein gro\u00dfer Spa\u00df. Ich habe nur noch voll attackiert. Wir feiern diesen zweiten Platz wie einen Sieg.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht ganz so gut lief die Schlussphase des Rennens f\u00fcr den 911 RSR mit der Startnummer 99, den sich 2018-Sieger Julien Andlauer mit Vutthikorn Inthraphuvasak und Lucas L\u00e9geret teilte. Nach einem starken Rennen lag das Trio bis eine knappe Stunde vor dem Ziel auf dem eindrucksvollen sechsten Platz, wurde wegen eines Ausritts in die Reifenstapel schlie\u00dflich jedoch nur Zehnter. Bereits in der Anfangsphase des Rennens mussten Dominique Bastien, Thomas Preining und Adrien De Leener nach einer unverschuldeten Kollision alle Hoffnungen auf einen Spitzenplatz begraben. Sie kamen mit dem Dempsey-Elfer nach einer langen Stand- und Reparaturpause auf dem 18. Platz ins Ziel. Besser machten es Horst Felbermayr, Michele Beretta und Max van Splunteren. Mit dem von Proton Competition eingesetzten 911 RSR mit der Startnummer 78 belegten sie nach einem engagierten Rennen und dank einer konstant guten Leistung den zw\u00f6lften Platz.<\/p>\n\n\n\n<p>Kein Wunder, dass Michael Ried mit seinem Team alles in allem sehr zufrieden war. \u201eDas war eine starke Teamleistung in einem ganz besonderen Rennen. Der hart erk\u00e4mpfte zweite Platz unserer Nummer 77 war die Kr\u00f6nung einer aufregenden Woche und der verdiente Lohn f\u00fcr die gro\u00dfen Anstrengungen, die das ganze Team unternommen hat, um so weit zu kommen\u201c, sagte er und f\u00fcgte noch hinzu: \u201eWir sind froh und dankbar, dass Le Mans in dieser schwierigen Zeit stattfinden konnte. Das war ein weiterer wichtiger Schritt zur\u00fcck zur Normalit\u00e4t im Motorsport.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saisonfinale in der W\u00fcste<\/strong><br \/>Beim Saisonfinale in Bahrain holte Dempsey Proton Racing nach Spa und Le Mans eine weitere Podiumsplatzierung. Der von Marco Holzer, Khaled Al Qubaisi und Jaxon Evans gefahrene 911 RSR mit der Startnummer 88 belegte im Achtstundenrennen auf dem Bahrain International Circuit einen starken dritten Platz. Christian Ried, Dennis Olsen und Riccardo Pera kamen mit der Startnummer 77 als Siebte ins Ziel. Das Saisonfinale in der W\u00fcste war spannend bis zum Schluss. Vor der letzten Rennstunde sah es trotz einer starken Leistung von Marco Holzer und Co. \u00fcber die gesamte Renndistanz nicht so aus, als w\u00fcrde es die 88 gegen die starke Konkurrenz noch aufs Podium schaffen. Doch dann zahlte sich die perfekte Rennstrategie des Teams aus: In der Schlussstunde seines ersten WEC-Rennens zog Porsche-Youngster Jaxon Evans noch an drei Konkurrenten vorbei und fuhr als Dritter \u00fcber die Ziellinie. Nach 232 Runden auf dem Grand-Prix-Kurs in Sakhir fehlten zum zweiten Platz nur winzige 1,010 Sekunden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNach unserem Titelgewinn in der European Le Mans Series wollten wir uns auch in der WEC mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause verabschieden. Das ist uns mit einer starken Teamleistung und einer perfekten Rennstrategie gelungen\u201c, kommentierte Michael Ried das letzte Rennen des Jahres. Mit einem Blick zur\u00fcck auf die wegen Corona sehr schwierige Saison in der WEC und der ELMS sagte er: \u201eIch bin wahnsinnig stolz auf unser Team. Angesichts der unsicheren Lage war es nicht immer einfach, fokussiert zu bleiben und weiter mit vollem Einsatz f\u00fcr unser gemeinsames Ziel zu arbeiten. Doch genau das haben wir getan. Wir haben alle an einem Strang gezogen und sind daf\u00fcr belohnt worden. Mein Dank gilt unseren gro\u00dfartigen Partnern f\u00fcr ihre unerm\u00fcdliche Unterst\u00fctzung, aber auch unseren Mitbewerbern und allen, die in dieser schwierigen Zeit daf\u00fcr gesorgt haben, dass wir Rennen fahren konnten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Proton Competition endete das Motorsportjahr 2020 mit einem Triumph in der European Le Mans Series: Im Porsche 911 RSR [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1088,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1065,1063],"tags":[],"serien_fahrzeuge":[],"class_list":["post-1255","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-elms","category-wec"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Positive Bilanz - Proton Competition Ummendorf<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.proton-competition.de\/ummendorf\/danke-partner-2\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Positive Bilanz - 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