Vielversprechende Debüts prägen Dubai-Wochenende
Die Asian Le Mans Series machte Halt in Dubai für ihr erstes von zwei Rennwochenenden in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zwei neue Gesichter im Team von Proton Competition hinterließen dabei einen starken Eindruck.
Für Stefan Aust war es eine doppelte Premiere: Der langjährige LMP3-Fahrer ging das erste Mal für Proton Competition an den Start. Mit der Mannschaft aus Ummendorf absolvierte der 54-Jährige zudem sein Debüt am Steuer eines leistungsstärkeren LMP2-Bolidens. Aust teilte sich den Oreca 07 #22 mit Jonas Ried und Felipe Laser.
„Der Anfang war schon herausfordernd für mich, das gebe ich zu. Doch das Auto hat sich über das Wochenende immer besser angefühlt“, resümiert Stefan Aust. „Vor allem das zweite Rennen hat richtig Spaß gemacht. Ich habe in meinem Stint am Start drei Plätze gutmachen können. Ich muss dem ganzen Team von Proton Competition dafür danken, dass sie mir diese Möglichkeit gegeben haben. Es hat sich richtig gut angefühlt.“
Nicht nur der Deutsche, sondern auch der junge Niederländer Huub van Eijndhoven war in Dubai zum ersten Mal für die Mannschaft von Christian und Michael Ried am Start. Der 26-Jährige unterstützte Bankcy und Harry King im Porsche 911 GT3 R #77. „Ich bin zuvor noch nie in der Asian Le Mans Series gefahren. Überhaupt war es erst mein zweites Rennwochenende in einem GT3-Fahrzeug”, so van Eijndhoven. „Ich muss noch viel Erfahrung sammeln, aber von Harry als Teamkollegen kann ich sehr viel lernen. Dubai selbst war herausfordernd, aber wir haben uns mit jeder Session gesteigert. Ich denke, das ist das Positive, was wir mitnehmen müssen.”
Horst Felbermayr Jr., Horst Felix Felbermayr und Lorenzo Fluxa lieferten unterdessen im Oreca 07 #88 eine sehenswerte Leistung ab – allen voran im Qualifying. Dem Trio gelang es, sich sowohl für das erste als auch für das zweite Rennen einen Startplatz in der zweiten Reihe zu sichern. Am Samstag münzten die drei Fahrer ihre starke Ausgangslage in eine Top-10-Platzierung um.
Und auch am Sonntag sah es zunächst vielversprechend aus. Das LMP2-Fahrzeug war aussichtsreich in den Top-3 des Gesamtklassements unterwegs, ehe ein Reifenschaden das Team zu einem unplanmäßigen Stopp zwang. „Unsere Pace war herausragend an diesem Wochenende, aber in den Rennen fehlte das Glück“, sagte Felbermayr Jr. „Am Samstag ging unsere Strategie nicht auf, am Sonntag war es der Reifenschaden. Jetzt schauen wir zuversichtlich Richtung Finale.“
Das Finale der Asian Le Mans Series findet bereits am kommenden Wochenende statt. Auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi stehen am 7. und 8. Februar die letzten beiden Läufe der Meisterschaft an.






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