Erfolge an zwei Rennstrecken
Auf dem Norisring übernahm Proton Competition-Pilot Keagan Masters erneut die Tabellenführung im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. Zudem feierte das Team einen Klassensieg bei den 12h Nürburgring.
Der Südafrikaner Keagan Masters nutzte am Norisring das Pech seiner Meisterschaftskonkurrenten aus und übernahm erneut die Tabellenführung im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. Masters zeigte auf Deutschlands einzigem Stadtkurs eine starke Leistung und fuhr in beiden Rennen jeweils auf den zweiten Platz. Somit hat er nach sechs von acht Rennwochenenden einen Vorsprung von 14 Punkten auf seinen ärgsten Verfolger. In der Teamwertung führt Proton Competition mit einem komfortablen Vorsprung von 59 Punkten. „Ich bin sehr happy, wieder an der Tabellenspitze zu sein“, erklärte Masters.
Robert de Haan, der amtierende Meister im deutschen Carrera Cup, feierte am Norisring sein Comeback bei Proton Competition und ersetzte Marcus Amand, der aufgrund einer Terminüberschneidung nicht antreten konnte. Am Start zum ersten Rennen wurde der Niederländer aber unschuldig ins Aus gerissen. Die Mechaniker des in Hofkirchen ansässigen Teams arbeiteten die ganze Nacht durch, um dem 20-Jährigen den Start im zweiten Lauf mit einem Ersatzauto zu ermöglichen. De Haan bedankte sich mit einer eindrucksvollen Aufholjagd: Vom letzten Startplatz kämpfte er sich auf Position zehn vor.
Gustav Bergström zeigte im ersten Lauf sein bislang bestes Rennen im deutschen Carrera Cup, welches er auf dem siebten Rang abschloss. Damit konnte der Schwede auch die Rookie-Wertung für sich entscheiden. Dylan Yip stand auf Position drei am Samstag ebenfalls auf dem Rookie-Podium. Daniel Ros sammelte am Norisring weitere wichtige Punkte und fuhr auf die Positionen zehn und neun. Supercup-Pilot Kai Pfister machte am Norisring einen Gaststart und fuhr in beiden Rennen auf das Podium in der Pro-Am-Klasse.
„Uns freut es sehr, dass Keagan am Norisring die Tabellenführung übernehmen konnte und sich einen leichten Vorsprung erfahren konnte. Zudem bin ich sehr mit der Leistung unserer weiteren Fahrer zufrieden, die allesamt starke Leistungen auf dem Norisring zeigen konnten“, so Michael Dirsch. „Ein großer Dank geht zudem an die Mechaniker, die die ganze Nacht gearbeitet haben, um Robert den Start am Sonntag zu ermöglichen.“
Parallel gastierte die 24h Series erstmals auf dem Nürburgring und richtete dort ein 12h-Rennen aus. Jörg Dreisow, Manuel Lauck, Constantin Dressler und Porsche-Vertragsfahrer Joel Sturm pilotierten den Porsche 911 GT3 R der Mannschaft. Nach einer starken Leistung gewann das Quartett das Rennen in der GT3 Pro-Am-Klasse und feierte den zweiten Saisonsieg. Vor dem Saisonfinale bei den 24h Barcelona im September belegt der Porsche-Rennstall derzeit den zweiten Meisterschaftsrang in der Pro-Am-Klasse und hat einen Rückstand von zwölf Punkten auf die Tabellenspitze.




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