Erfolge an zwei Rennstrecken
Hinter der bayrischen Abteilung von Proton Competition liegt ein erfolgreiches Wochenende, sowohl im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland als auch in der 24H Series konnte das Team Erfolge einfahren.
In Imola begann die diesjährige Saison des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. Mit dem Porsche 911 Cup mussten sich die Teilnehmer auf ein neues Fahrzeug einstellen. Proton Competition setzte fünf der neuen Fahrzeuge ein und ging mit einem starken Fahreraufgebot an den Start, welches von Keagan Masters und dem Porsche Junior Marcus Amand angeführt wird.
Gerade Masters wusste auf dem Traditionskurs von Imola zu überzeugen. Im dramatischen ersten Rennen belegte er den dritten Rang. Weniger als 0,2 Sekunden fehlten dem Südafrikaner am Rennende auf Position zwei. Ein guter Start in die Saison 2026, der am Sonntag erneut unterstrichen wurde, da er den zweiten Lauf vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse auf Position zwei beendete. Nach den ersten zwei Saisonrennen belegt Masters in der Meisterschaft den zweiten Rang.
Auch der frischernannte Porsche Junior Amand konnte in Imola mit starken Leistungen überzeugen. In den beiden Rennen fuhr der amtierende Meister des französischen Carrera Cups auf die Ränge sechs und acht. Zudem konnte sich Proton Competition über einen dritten Platz in der Rookie-Wertung von Dylan Yip im ersten Wertungslauf freuen. Yip und Daniel Ros beendeten zudem ebenfalls beide Wertungsläufe in den Punkten. Gustav Bergström blieb am Wochenende nach viel Pech ohne zählbare Ergebnisse.
„Wir sind mit dem Ergebnis aus Imola zufrieden – Keagan konnte beide Rennen auf dem Podium beenden und bewies den Speed unserer Fahrzeuge eindrucksvoll. Auch Marcus ist in Schlagdistanz zu den Topergebnissen. Zudem hat sich das Team sehr über das Rookie-Podium von Dylan gefreut. Wir werden nun hart weiterarbeiten und wollen uns auch in diesem Jahr erneut im Spitzenfeld der Serie etablieren“, so Michael Dirsch, der den Einsatz von Proton Competition im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland leitet.
Parallel trat das Team mit einem Porsche 911 GT3 R beim 12h-Rennen der 24H Series in Spa-Francorchamps an. Jörg Dreisow, Manuel Lauck, Constantin Dressler und Robert de Haan – der im Vorjahr mit dem Team den deutschen Carrera Cup gewann – steuerten den blau-orangen Porsche bei den wechselhaften Witterungsbedingungen auf der Ardennenachterbahn.
In einem denkwürdigen und kontroversen Finale, welches durch harte Kämpfe und mehrere Berührungen geprägt war, gewann die Proton Competition-Mannschaft – durch eine nachträgliche Strafe aufgrund unfairen Verhaltens gegen den Gegner – das Rennen in der GT3 Pro-Am-Klasse. Insgesamt belegte das Fahrzeug den fünften Rang in der Gesamtwertung des starkbesetzten Rennens. Nach zwei Saisonrennen belegt das Team den dritten Meisterschaftsrang in der GT3 Pro-Am-Kategorie.




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