| JULI 05, 2026

Punkte, Podium und Platz zwei in der Meisterschaft

Die erste Saisonhälfte in der European Le Mans Series endete für Proton Competition mit einem Podium und einer starken Punkteausbeute. Bei den 4 Stunden von Imola am 5. Juli eroberte die Mannschaft von Christian und Michael Ried mit den beiden Porsche 911 GT3 R die Plätze drei und vier in der LMGT3-Klasse.

Die größte Freude herrschte bei Martin Berry, Huub van Eijndhoven und Harry King. Das Trio, das in dieser Konstellation zum ersten Mal antrat, eroberte im Fahrzeug #77 den ersten LMGT3-Podestplatz der Saison. Die drei Fahrer ließen sich auch von mehreren Herausforderungen auf dem Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari nicht aus der Ruhe bringen.

„Es war ein ziemlich ereignisreiches Rennen“, sagte van Eijndhoven. „Martin saß zum ersten Mal im Porsche und hat sich fantastisch schnell eingefunden. Wir hatten zu Beginn ein paar Strafen, haben uns aber gut zurückgekämpft. Harry hat am Ende einen großartigen Stint hingelegt und dank einer cleveren Strategie haben wir es unter die Top-3 geschafft.“

Matt Kurzejewski, Tom Sargent und Richard Lietz im Schwesterfahrzeug verpassten den Sprung aufs Podest nur knapp. Im Porsche 911 GT3 R #75 belegten sie am Ende den vierten Platz in der LMGT3-Klasse. Dank einer eindrucksvollen ersten Runde von Kurzejewski lag das Fahrzeug im Retro-Design anfangs sogar auf Platz zwei. Aufgrund mehrerer Safety-Car- und Gelb-Phasen gestaltete sich das Rennen zunehmend komplex. Platz vier war daher ein mehr als zufriedenstellendes Resultat – vor allem in Hinblick auf den Meisterschaftskampf. Drei Rennen vor Schluss liegt das Trio auf Platz zwei in der Tabelle.

„Es war, wie erwartet, ein turbulentes Rennen mit vielen Safety-Car-Einsätzen und Gelbphasen auf der gesamten Strecke“, sagte Lietz. „Das Set-up des Autos war gut und wir konnten uns aus allen Zwischenfällen heraushalten. Wir hätten uns zwar ein Podium gewünscht, aber der vierte Platz verschafft uns eine gute Ausgangsposition für den Rest der Saison.“

Nach einem aussichtsreichen Rennen sah es auch für Horst Felbermayr Jr., Horst Felix Felbermayr und René Binder aus. Der Oreca 07 #88 des Trios lag lange im Spitzenfeld der hart umkämpften LMP2 Pro-Am-Kategorie. Nach mehr als der Hälfte des Rennens führte Horst Felix Felbermayr das Feld an. Erst eine Stop-and-Go-Strafe bremste das Team ein, das schließlich auf Platz zehn die Ziellinie sah.

Eine weitere Top-10-Platzierung fuhren Jonas Ried, Mike Rockenfeller und Sebastian Priaulx ein. In ihrem Oreca 07 #9 hielten sich die Fahrer von Proton Competition weitestgehend aus den chaotischen LMP2-Zweikämpfen heraus, was ihnen letztlich Position acht in der Klasse einbrachte.

Bis zum nächsten Rennen der European Le Mans Series in Spa-Francorchamps vom 21. bis 23. August müssen sich die Fans noch gedulden. Dafür steht im Kalender von Proton Competition bereits in einer Woche das nächste Highlight an. Vom 10. bis 12. Juli gastiert die FIA WEC in São Paulo in Brasilien.

Frei zur redaktionellen Verwendung.
Copyright: Proton Competition (Paola Depalmas)

Newsletter
Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen
Social Media