| SEP. 07, 2026

Schnelle Pace und Top-5-Resultat in Austin

Starke Pace, doppelt gepunktet: Proton Competition überzeugte auf dem Circuit of the Americas mit schnellen Rundenzeiten und sehenswerten Überholmanövern. Am Ende des fünften Laufes der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft am 6. September stehen die Plätze fünf und neun in der LMGT3-Klasse für das Ford Mustang-Duo zu Buche.

Dass Proton Competition ein Wörtchen um die Podiumsplätze mitreden will, bewies das Team bereits im Qualifying. Dank schneller Rundenzeiten von Stefano Gattuso und Eric Powell schafften es sowohl die #77 als auch die #88 in die Hyperpole. Damit setzte Gattuso seine starke Serie fort: Zum fünften Mal 2026 schaffte der Italiener, der sich den Ford Mustang LMGT3 mit Giammarco Levorato und Logan Sargeant teilt, den Einzug in die Session. In der Hyperpole sicherten dann Ben Tuck und Giammarco Levorato die Startpositionen vier und zehn.

An diese Leistung knüpften beide Crews im Rennen am Sonntagmittag an. So war es Powell, der mit einer beeindruckenden ersten Runde die Führung im Ford Mustang LMGT3 #77 übernahm. Eine Durchfahrtstrafe warf Eric Powell, Ben Tuck und Sebastian Priaulx nach rund 40 Minuten jedoch zurück. Davon ließ sich das Trio aber nicht beirren und machte dank starker Pace Plätze gut. Am Ende überquerte Tuck dank einer kämpferischen Leistung in der Schlussphase die Ziellinie als Fünfter – und sicherte damit das bis dato beste Saisonresultat.

„In Führung zu liegen hat sich natürlich gut angefühlt. Meine Strategie war es aber vor allem, die Reifen so gut es geht zu managen und mit der Hitze klarzukommen. Ich denke, das haben wir geschafft“, so Powell. „Nach der Strafe habe ich versucht, so schnell wie möglich wieder nach vorn zu kommen. Meine Teamkollegen und die gesamte Mannschaft haben darüber hinaus eine fantastische Leistung gezeigt.“

Das Schwesterfahrzeug zeigte eine ebenso vielversprechende Startphase in den Top-5, musste nach etwa 45 Minuten aber einen Rückschlag hinnehmen: Eine Reparatur der Frontpartie infolge einer Berührung im Startgetümmel machte einen Boxenstopp notwendig. Mit beständig schnellen Runden und überzeugenden Überholmanövern machten Logan Sargeant, Giammarco Levorato und Stefano Gattuso zwar Plätze gut, mehr als Position neun war beim Heimrennen von Ford im texanischen Austin aber am Ende nicht drin.

„Das war ein wirklich forderndes Rennen für uns“, fasste es Sargeant nach dem Lauf auf dem Circuit of the Americas zusammen. „Die notwendige Reparatur zu Rennbeginn war sehr bitter, dazu kam die unglaubliche Hitze. Wir haben im Anschluss aber eine starke Aufholjagd gezeigt und das Beste herausgeholt. Wir müssen damit zufrieden sein, heute Punkte geholt zu haben.“

Damit nahmen beide Crews insgesamt zwölf Zähler für die Gesamtwertung mit. Die nächste Chance auf Punkte wartet vom 25. bis 27. September. Dann steht die sechste Saisonstation der FIA WEC im japanischen Fuji auf dem Programm. Zuvor geht es für Proton Competition vom 11. bis 13. September jedoch zur European Le Mans Series nach Silverstone.

Frei zur redaktionellen Verwendung.
Copyright: Proton Competition (Paola Depalmas)

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