Vielversprechende Ergebnisse in Le Castellet
Proton Competition knüpfte an den starken Auftakt in der European Le Mans Series an und überzeugte auch bei den 4 Stunden von Le Castellet am 3. Mai. Während das Team in der LMGT3-Klasse wichtige Punkte einfuhr, zeigten auch die Prototypen-Paarungen eine vielversprechende Vorstellung.
Einen starken sechsten Platz belegten Bankcy, Huub van Eijndhoven und Joel Sturm im Porsche 911 GT3 R #77. Nachdem Bankcy mit einem überzeugenden Stint zum Start beeindruckte, übernahm Neuzugang Joel Sturm das Steuer und knüpfte an die Leistung seines Teamkollegen an. In der Endphase des Rennens lag Schlussfahrer van Eijndhoven sogar in Schlagdistanz zum Podium. Aufgrund eines späten Splash-and-Dash-Stopps kam der junge Niederländer schließlich als Sechster ins Ziel.
„Das war ein richtig gutes Rennen für uns”, sagte Huub van Eijnhoven. „Bankcy hat am Start einen richtig guten Job gemacht. Dazu hatte er eine exzellente Pace und mehrere Plätze gutgemacht. Joels Stint war ebenso faszinierend, da er den Rückstand zu den Führenden zufahren konnte. Als ich dran war, konnte ich auch ein paar Gegner überholen. Ohne den Stopp am Ende wäre noch mehr drin gewesen.”
Ähnlich stark unterwegs waren Matt Kurzejewski, Richard Lietz und Tom Sargent im Porsche 911 GT3 R #75. Von Startplatz vier aus machte Kurzejewski von Beginn an Druck. Zur Halbzeit lag der Porsche im auffälligen Sonderdesign auf aussichtsreicher Position. Lietz und Sargent kamen in ihren Stints ebenfalls fehlerfrei durchs Rennen, wurden aber durch eine Reihe von Safety-Car-Phasen eingebremst. Mit Platz acht sammelte das Team schließlich vier Punkte und rangiert nach zwei Rennen auf dem starken zweiten Platz in der Tabelle.
Für Jonas Ried, Sebastian Priaulx und Mike Rockenfeller stand ihr zweites gemeinsames Rennen in der ELMS auf dem Programm. Das Trio sammelte wertvolle Rennkilometer und steuerte im Oreca 07 #9 ein weiteres Top-8-Ergebnis zur Ausbeute von Proton Competition bei.
„Ich habe das Gefühl, dass wir heute das Beste aus unserem Paket herausgeholt haben“, sagte Jonas Ried. „Wir haben einen guten Schritt nach vorn gemacht und echte Fortschritte erzielt, daher gibt es an diesem Rennwochenende viel Positives mitzunehmen.“
Für Horst Felbermayr Jr., Horst Felix Felbermayr und René Binder im Oreca 07 #88 verliefen die 4 Stunden von Le Castellet nicht nach Plan. Eine frühe Zeitstrafe warf das Team im Klassement zurück, doch das rein österreichische Trio gab nicht auf und brachte das Auto in der LMP2-Pro-Am-Klasse auf dem zwölften Platz ins Ziel.
Das nächste Rennen der European Le Mans Series findet Anfang Juli in Imola statt. Zuvor steht vom 7. bis 9. Mai der zweite Lauf der FIA WEC auf dem Circuit de Spa-Francorchamps an.





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