Zweiter Podestplatz in Folge und LMGT3-Tabellenführung in der ELMS
Die Erfolgsserie von Proton Competition in der European Le Mans Series geht weiter: Mit dem Porsche 911 GT3 R #77 fuhr die Mannschaft bei den 4 Stunden von Spa-Francorchamps am 23. August ihren nächsten Podesterfolg ein. Für Martin Berry, Huub van Eijndhoven und Alessio Picariello war Platz zwei das bisher beste Resultat in der Saison 2026. Ihre Teamkollegen im Porsche 911 GT3 R #75 erkämpften sich Platz fünf und die Führung in der LMGT3-Wertung.
Ein starker erster Stint von Berry legte den Grundstein für das Spitzenergebnis. Trotz zahlreicher Zwischenfälle behielt der Australier die Nerven und übergab das Auto in einer guten Position an van Eijndhoven. Der Niederländer fuhr daraufhin einen fehlerfreien Stint, bevor Lokalmatador Picariello das Steuer übernahm. Der Belgier beeindruckte mit einer Reihe starker Überholmanöver und überquerte die Ziellinie auf Platz zwei.
„Wir sind sehr zufrieden mit dem zweiten Platz, mit dem wir an unseren dritten Rang in Imola anknüpfen konnten“, sagte Berry. „Huub und Alessio haben einen großartigen Job gemacht. Es war ein ziemlich verrücktes Rennen, aber wir sind sauber gefahren und haben das Risiko minimiert – und das hat sich für uns ausgezahlt.“
Obwohl es Tom Sargent, Richard Lietz und Matt Kurzejewski dieses Mal nicht aufs Podium schafften, gab es dennoch Grund zur Freude. Der fünfte Platz brachte dem Trio genügend Punkte ein, um in der Tabelle die Spitze zu übernehmen. Zwei Rennen vor Schluss liegen die Auftaktsieger damit in aussichtsreicher Position im Kampf um den LMGT3-Titel in der ELMS.
„Das war eine deutliche Verbesserung gegenüber dem letzten Rennen“, sagte Kurzejewski. „Wir hätten hier sogar ein noch besseres Ergebnis erzielen können, aber leider lief nicht alles nach unseren Vorstellungen. Wir können trotzdem guter Dinge sein. Das Auto fühlt sich wirklich gut an und wir führen die Meisterschaft an. Daher freuen wir uns schon auf das nächste Rennen in Silverstone.“
In der LMP2-Klasse zeigten Jonas Ried, Sebastian Priaulx und Mike Rockenfeller, dass sie schnell genug für die Spitze sind. Das Trio kam jedoch nicht problemfrei über die Distanz und musste zudem einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen. Am Ende holten die drei Fahrer im Oreca 07 #9 Platz sieben, was zugleich das bisher beste Saisonresultat darstellt.
In der LMP2 Pro-Am-Klasse waren Horst Felbermayr Jr., Horst Felix Felbermayr und René Binder auf bestem Wege, ein starkes Ergebnis einzufahren. Aufgrund einer unverschuldeten Kollision mit einem anderen LMP2-Fahrzeug büßte das Trio aber wertvolle Zeit ein. Nach dem Zwischenfall arbeiteten sich die drei Österreicher im Oreca 07 #88 wieder auf die neunte Position in ihrer Kategorie vor.
Weiter geht es in der ELMS vom 11. bis 13. September mit den 4 Stunden von Silverstone. Zuvor steht vom 4. bis 6. September das Gastspiel der FIA WEC auf dem Circuit of the Americas in Austin auf dem Programm.





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